13.7.2005

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Taunus Zeitung 13.07.2005
Königin Antonia und ihr Pistazien-Traum
Bad Homburg. Verträumt schaut Antonia in den großen Spiegel. Ja, es ist wirklich sie selbst, die in dem leicht schimmernden Traum steckt. Gestern zeigte sich die kommende Laternenkönigin Antonia I. erstmals in ihrem Festkleid. Dass die 19-Jährige damit beim Traditionsfest Anfang September bewundernde Blicke auf sich ziehen wird, ist jetzt schon sicher.
Nachdem im Mai Maß genommen worden war, nahm das rückenfreie Kleid mit Neckholder aus Doupion-Seide in den Räumlichkeiten von Schneidermeisterin Manuela von Haldenwang langsam Gestalt an. Obwohl zunächst angedacht war, zu orangenen Stoffballen zu greifen, entschied man sich schließlich doch für ein helles, changierendes Pistaziengrün. «Das passt schließlich viel besser zu dem frischen Frühlingstyp, den Antonia verkörpert», hat Manuela von Haldenwang fachmännisch festgestellt.
Hingucker sind die bunten Strasssteine, die quer über das Kleid bis zum leicht ausgestellten Rock aufgeklebt wurden. Diese finden sich auch auf der pistaziengrünen Tasche wieder, die Antonia bei ihren Auftritten mit sich tragen wird. Eine Stola, die die kommende Laternenkönigin in ihrem recht luftigen Kleid vor kühlen Temperaturen schützen soll, komplettiert das hoheitliche Outfit.
Ebenfalls auf das Kleid abgestimmt ist das dezente Make-up von Stylistin Nicole Morawitz. Die Haare, zu einer klassischen Banane hochgesteckt, umschmeicheln gelockte Strähnchen ihr Gesicht.
Rund 45 Stunden Arbeit haben die Schneidermeisterin und ihr Team in das Kleid gesteckt, bevor Antonia zum ersten Mal reinschlüpfen durfte. Für sie, ein einzigartiger Moment: «Es war beeindruckend, als ich mich darin zum ersten Mal im Spiegel betrachtet habe.»